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Lauchringen.

Aktuelles

Berichte

Bleiben Sie auf dem Laufenden. Hier finden Sie aktuelle Berichte rund um das Projekt "Riedwiesen".

Neue Streuobstwiese entsteht

Samstag, 15.11.2025

Bei strahlendem Sonnenschein legten rund 40 Bürgerinnen und Bürger – darunter zahlreiche Kinder und Senioren – gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Schäuble und Gemeinderäten eine neue Streuobstwiese im künftigen Landschaftspark Riedwiesen an.

Die Gemeinde Lauchringen hatte zu der Aktion eingeladen, um den Auftakt der praktischen Umsetzung des Landschaftsparks gemeinsam mit der Bürgerschaft und den Projektbeteiligten besonders zu gestalten. Gepflanzt wurden 20 hochstämmige Obstbäume regionaltypischer Sorten.

Die Mitarbeitenden des Bauhofs hatten die Pflanzaktion sorgfältig vorbereitet: 20 Pflanzlöcher waren bereits ausgehoben, Substrat zur Bodenverbesserung bereitgestellt sowie Biberschutz und Drahtkörbe zum Schutz der jungen Wurzeln vor Wühlmäusen ausgelegt.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Schäuble stellten die Landschaftsarchitekten Minke Mulder (AG Freiraum, Freiburg) und Christian Burkhard (Burkhard Sandler, Hohentengen) das Vorhaben kurz vor. Projektkoordinatorin Silvia Rutschmann zeigte sich erfreut über die rege Teilnahme der Lauchringer Bevölkerung und freut sich auf weitere Beteiligungsformate.

Bundestagsabgeordneter und Gemeinderat Felix Schreiner richtete ein Grußwort an die Anwesenden und wünschte dem Projekt Landschaftspark Riedwiesen ein gutes Gelingen. Er betonte dabei: „Der Landschaftspark Riedwiesen ist ein wichtiges Zukunftsprojekt für Lauchringen. Die Pflanzaktion zeigt, dass Politik am stärksten wirkt, wenn sie gemeinsam mit den Menschen vor Ort gestaltet wird. Deshalb freut es mich besonders, dass Politik, Bürgerschaft, Gemeinde und Planungspartner gemeinsam anpacken. Damit ist der Grundstein für etwas gelegt, das weit über die gepflanzten Bäume hinausreicht.“

Im Anschluss demonstrierte das Team des Bauhofs an einem Musterbaum die richtige Pflanztechnik. In kleinen Gruppen setzten die Teilnehmenden die Obstbäume in die vorbereiteten Pflanzgruben. Dabei kamen die Bürgerinnen und Bürger miteinander ins Gespräch, lernten sich kennen und arbeiteten in fröhlicher, tatkräftiger Atmosphäre zusammen. Die fachlichen Hinweise des Bauhofteams wurden dabei gerne aufgenommen.

Bürgermeister Schäuble unterstrich die Bedeutung des Projekts: „Gemeinsam schaffen wir heute die Grundlage für einen nachhaltigen Natur- und Erholungsraum, von dem unsere Gemeinde auch in Zukunft profitieren wird.“

Die neue Streuobstwiese mit Zwetschgen-, Apfel-, Birn-, Kirsch-, Mirabellen- und Quittenbäumen soll künftig sowohl Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bieten als auch ein Ort der Begegnung und Erholung sein. Zugleich setzt die Gemeinde ein sichtbares Zeichen für nachhaltige Entwicklung sowie für den Wert und Erhalt der regionalen Kulturlandschaft.

Zum Abschluss kamen alle Beteiligten bei Kaffee, Kuchen und heißem Kinderpunsch noch einmal gemütlich zusammen und genossen die Abendsonne sowie den Blick auf die junge Obstbaumanlage – ein stimmungsvoller Ausklang einer gelungenen Gemeinschaftsaktion.

Pflanzplan Streuobstwiese PDF-Dokument1,36 MB25.11.2025

Einladung zur Pflanzaktion

Pflanzaktion – wir packen gemeinsam an!

Am Samstag, 15. November 2025, um 14 Uhr laden wir herzlich zur ersten Pflanzaktion in den Landschaftspark Riedwiesen ein.
Treffpunkt ist beim Parkplatz am Wiesenweg. Gemeinsam mit Ihnen und Euch pflanzen wir dort eine neue Streuobstwiese mit 20 Obstbäumen.

Alle, die mithelfen oder einfach dabei sein möchten, sind herzlich willkommen!
Bitte bringen Sie – wenn möglich – Handschuhe und geeignetes Werkzeug mit.
Für eine kleine Stärkung im Anschluss ist gesorgt. Lieblingstasse nicht vergessen!

Wir freuen uns auf viele helfende Hände und einen schönen Nachmittag in der Natur!
Silvia Rutschmann, Projektleiterin, Gemeinde Lauchringen

Parlamentarische Staatssekretärin gratuliert zum praktischen Projektauftakt

Ein Stück Zukunft für Lauchringen: 2,58 Millionen Euro für den Landschaftspark Riedwiesen

Dienstag, 04.11.2025

Wo früher die Webmaschinen der Lauffenmühle ratterten, entsteht in den kommenden Jahren ein neues, lebendiges Quartier – und direkt angrenzend ein Stück Natur: der Landschaftspark Riedwiesen. 
Der Bund unterstützt das Projekt mit 2,58 Millionen Euro aus dem Haushalt des Bundesumweltministeriums, in dessen Leitungsebene Rita Schwarzelühr-Sutter als Parlamentarische Staatssekretärin tätig ist.

Für Lauchringen ist der Landschaftspark Teil eines umfassenden Strukturwandels. Das ehemalige Textilareal der Lauffenmühle wird zu einem modernen Ortsteil mit Wohnen, Kultur, Freizeit und Naherholung umgestaltet. Der Park bildet dabei das ökologische Rückgrat – ein Ort, der Natur, Klimaschutz und Lebensqualität verbindet.

Bei einem Termin am Bauschild informierte sich Rita Schwarzelühr-Sutter gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Schäuble und Projektkoordinatorin und Landschaftsarchitektin Silvia Rutschmann über den Start des Vorhabens.

„Ich freue mich sehr, dass Lauchringen Teil dieses Bundesprogramms geworden ist“, sagte Rita Schwarzelühr-Sutter. „Als Staatssekretärin begleite ich das Programm ‚Anpassung natürlicher Klimaschutz‘ im Umweltministerium – und ich setze mich dafür ein, dass solche Projekte in die Fläche kommen. Besonders freut mich, dass meine Heimatgemeinde Lauchringen mit gutem Beispiel vorangeht. Hier zeigt sich, wie Klimaschutz, Stadtentwicklung und Lebensqualität zusammenwirken können.“

Neben den inhaltlichen Zielen ging es bei dem Austausch auch um die praktische Umsetzung solcher Förderprojekte – wie die Zusammenarbeit zwischen Bund, Land und Kommune funktioniert und welche Möglichkeiten sich daraus für andere Gemeinden ableiten lassen. „Das sind praktische Erfahrungen, die uns auch bei weiteren Vorhaben helfen“, erklärte Bürgermeister Thomas Schäuble. „Für uns ist es schön zu sehen, dass es jetzt richtig losgeht. Dieses Projekt hat für Lauchringen große Bedeutung – ökologisch, städtebaulich und auch gesellschaftlich von großem Wert.“

Das rund fünf Hektar große Areal wird künftig das neue Quartier an der Lauffenmühle mit dem Ufer der Wutach verbinden. Geplant sind die Renaturierung eines Bachlaufs, Entsiegelungen, die Umwandlung von Ackerflächen in extensives Grünland sowie Maßnahmen zur Wiedervernässung und zum natürlichen Hochwasserschutz. Dazu kommen ein Naturspielplatz, ein Steg mit Aussichtspunkt und Anlagen für Umweltbildung und Naherholung.

Projektkoordinatorin Silvia Rutschmann ergänzte: „Die Riedwiesen sind ein sensibler Landschaftsraum, den wir behutsam entwickeln. Es geht darum, ökologische Ziele mit sozialem Mehrwert zu verbinden – und den Menschen die Natur wieder näherzubringen.“

Die Umsetzung soll bis Ende 2029 abgeschlossen sein. Der Landschaftspark Riedwiesen steht damit nicht nur für ökologische Aufwertung, sondern auch für Zukunft, Zusammenarbeit und Wandel – und zeigt, wie sich eine Gemeinde aktiv und mit Herzblut weiterentwickelt.

Das Gesamtprojekt Lauffenmühle
Mit dem Umbau des ehemaligen Textilareals Lauffenmühle entsteht in Lauchringen ein neues Stadtquartier mit Wohnbebauung, Kultur- und Freizeitangeboten sowie Einkaufsmöglichkeiten.
Ein zentraler Bestandteil ist der Landschaftspark Riedwiesen, der das Areal zur Wutach hin öffnet und den natürlichen Hochwasserschutz verbessert.
Das Gesamtprojekt steht für Strukturwandel im besten Sinn: Es verbindet Stadtentwicklung, Klimaanpassung und Naherholung – und zeigt, wie nachhaltige Transformation im ländlichen Raum gelingen kann.

Bürgerinfoveranstaltung am 30.09.2025: Vorstellung des Masterplans

Abendspaziergang durch die Natur

Großes Interesse am geplanten Landschaftspark Riedwiesen – Über 50 Teilnehmende informieren sich beim Abendspaziergang durch die Natur

Lauchringen – Bei spätsommerlichem Wetter folgten am 16.09.2025 über 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger der Einladung der Gemeinde Lauchringen zu einem geführten Abendspaziergang über das Gelände des künftigen Landschaftsparks Riedwiesen. Die knapp zweistündige Veranstaltung bot den Teilnehmenden nicht nur die Möglichkeit, das rund 5 Hektar Gebiet in unmittelbarer Nähe des Lauffenmühleareals kennenzulernen, sondern auch die geplanten Entwicklungen aus erster Hand zu erfahren.

Begleitet wurden die Gäste von den Landschaftsarchitekten Minke Mulder (AG Freiraum, Freiburg) und Christian Burkhard (Büro Burkhard-Sandler, Hohentengen), die fachkundige Einblicke in den aktuellen Zustand der Fläche und die zukünftigen Gestaltungsideen gaben. Im Fokus standen dabei zentrale Themen wie Klimaschutz, Biodiversität und die Schaffung eines attraktiven Naherholungsraums für die Bevölkerung.

„Es ist uns wichtig, die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in die Planungen einzubeziehen“, betonte Bürgermeister Thomas Schäuble, der ebenfalls an dem Spaziergang teilnahm. Der geplante Landschaftspark soll in den kommenden Jahren ein Ort werden, der Naturerlebnis, ökologische Aufwertung und Aufenthaltsqualität miteinander verbindet.

Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen, Anregungen zu geben und miteinander ins Gespräch zu kommen – ganz im Sinne eines transparenten Planungsprozesses. Der große Zuspruch zeigte deutlich, wie groß das Interesse an einer naturnahen Entwicklung der Riedwiesen ist.

Zweitägiger Workshop für Kinder der Ferienbetreuung

„Wir planen unseren Traum-Naturspielplatz“
Wie sollte ein Spielplatz aussehen, den wir gerne oft nutzen? Könnte man ihn bauen - nur mit Materialien, die wir in der Natur finden?

Tag 1: Wir wandern gemeinsam mit Landschaftsarchitektin Silvia Rutschmann vom Bauamt zu den Riedwiesen nahe dem Lauffemühleareal. Wir sammeln dort viele verschiedene Naturmaterialien und zeichnen einen ersten, bunten Entwurf unseres Traum-Naturspielplatzes.
Tag 2: Wir versuchen wir diesen Entwurf mit Hilfe von Steinen, Sand, Zweigen …. in ein Modell umzusetzen.

Wann? 09./10. September 2025, Treffpunkt um 07:45 Uhr in der GS Unterlauchringen.
Wo und wer? Alle angemeldeten Betreuungskinder treffen sich bereits um 07:45 Uhr in der Betreuung!
Bitte tragt wetterangepasste Kleidung und Schuhwerk! Bei Sonnenschein: Sonnencreme nicht vergessen!

Bericht aus dem Südkurier vom 17.09.2025 - Verfasser: Michael Johnstone

Kinder planen ihren eigenen Spielplatz
Nahe dem Lauffenmühle-Areal in Unterlauchringen entsteht im Zuge der Gestaltung des Landschaftsparks Riedwiesen auch ein Naturspielplatz. Doch die Gemeinde möchte dessen Planung nicht allein den Erwachsenen überlassen. Um herauszufinden, wie sich die künftigen Nutzer, also die Lauchringer Kinder, ihren Spielplatz wünschen, organisierte die Projektleiterin des Landschaftsparks, Silvia Rutschmann vom Bauamt der Gemeinde, gemeinsam mit dem Team der Ferienbetreuung Lauchringen einen zweitägigen Kinderworkshop.
Unter dem Motto „Wir planen unseren Traumspielplatz“ erfuhren die 40 jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst, dass es Berufe gibt, die sich mit der Gestaltung von Freiräumen befassen. Rutschmann erklärte, dass Landschaftsarchitekten nicht wie ihre Kollegen, die Architekten, Gebäude, sondern Plätze, Parkanlagen, Friedhöfe und natürlich Spielplätze entwerfen – stets mit Blick auf Klima- und Naturschutz. Sie zeigte professionelle Entwurfs- und Ausführungspläne und erläuterte, wie aus ersten Skizzen gebaute Modelle entstehen.

Aus Skizzen werden Modelle
Dann wurde es praktisch: Die Gruppe machte sich auf den Weg zu einer Bestandsaufnahme des Geländes, auf dem bald der Landschaftspark Riedwiesen entstehen soll. Ein vorhandener Parkplatz wird dort zu einem Naturspielplatz umgestaltet. Vor Ort schauten sich die Kinder genau um: Ein Bach fließt durch das Areal, es gibt Wiesen, Sträucher, Bäume, Splittflächen, eine Böschung und eine Straße. Sofort sprudelten die ersten Ideen. Um später Modelle ihres Traumspielplatzes bauen zu können, sammelten die Kinder Naturmaterialien wie Tannenzapfen, Rinde, Steine, Schilfhalme, kleine Äste, Gräser, Blätter, Moos und Blüten. Zurück in den Räumen der Ferienbetreuung, hielten sie ihre ersten Ideen in Skizzen fest. Am zweiten Tag des Workshops ging es dann ans Planen und Bauen – einzeln oder in Gruppen. Einzige Vorgabe von Silvia Rutschmann: möglichst viele natürliche und so wenige künstliche Materialien wie möglich zu verwenden. Mit großer Begeisterung bemalten und beklebten die Kinder große Papierbögen und Kartonstücke und setzten dabei Fantasie, Farben und das gesammelte Material ein. Silvia Rutschmann und das Team der Ferienbetreuung der Gemeinde standen den jungen Planern beratend zur Seite – und hatten reichlich Grund zur Freude.

Kletterfelsen und Sandstrände
So entstanden Entwürfe mit Kletterfelsen, Höhlen, Tipis, Sandstränden, Fühlpfaden, Liegewiesen, Ninja-Parcours und vielem mehr. Rutschmann ließ sich jede Planung ausführlich erklären und notierte die Ideen der künftigen Spielplatznutzer gewissenhaft. „Natürlich lässt sich nicht alles 1:1 umsetzen“, erklärte Silvia Rutschmann im Gespräch mit dieser Zeitung. „Aber die Vorschläge dienen den beauftragten Landschaftsarchitektinnen und -architekten als wertvoller Input. Viele der Ideen und Wünsche werden sicherlich umgesetzt – die Kinder haben den Planungsauftrag großartig verstanden.“

Landschaftspark geht in die Umsetzung

Netzwerktreffen des ANK-LK 2025 in Berlin
Am 17. und 18. Juni 2025 trafen sich über 100 Vertreter und Vertreterinnen geförderter Projekte aus dem Förderprogramm „Natürlicher Klimaschutz in kommunalen Gebieten im ländlichen Raum“ des Bundesumweltministeriums (BMUKN) zum ersten Vernetzungstreffen in der ZUG in Berlin. Zwei Tage lang standen Vernetzung, Austausch und gemeinsames Lernen im Mittelpunkt. Bürgermeister Thomas Schäuble stellte das Lauchringer Projekt „Landschaftspark Riedwiesen“ in einem Impulsreferat vor.
Mehr Infos finden Sie hier.

Bericht aus dem Südkurier vom 05.07.2025

Bereits 2016 beschloss die Gemeinde Lauchringen in einem Klimaschutzprogramm 30 lokale Klimaschutzmaßnahmen, die nach wie vor Zielvorgabe für alltägliche kommunalpolitische Entscheidungen sind. In den Bereichen Energieeffizienz und Energieeinsparung, Förderung erneuerbarer Energien und Mobilität setzte die Verwaltung laut Mitteilung konkrete Sofortmaßnahmen um, wie die Einrichtung von mehreren Elektrotankstellen und einer Carsharing-Station („Regiomobil“). An Schulen und Kindertagesstätten wurden Energiesparprojekte durchgeführt und in „Energiewerkstätten“ brachten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger zum Thema Energieversorgung ein. 2017 gründeten für den Klimaschutz sensibilisierte Personen den „Klimabeirat“, der Klimaschutz vor Ort umsetzt.

2024 wurde eine weitere bedeutsame Klimaschutzaktivität in Angriff genommen, die Erhöhung der Klimawirksamkeit einer 5,1 Hektar großen Freifläche am südwestlichen Ortsrand von (Unter-)Lauchringen, die unmittelbar an das Lauffenmühleareal grenzt. In einem städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerb überzeugte der Entwurf der K9-Architekten und Landschaftsarchitekten AG Freiraum (beide aus Freiburg), der für die Freifläche die Entwicklung zum „Landschaftspark Riedwiesen“ vorsah. Mit dem Siegerentwurf stellte die Gemeinde einen Förderantrag beim Bundesministerium Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, der Zuschussbescheid über 2.580.000 Euro kam im Oktober 2024.

Das Projekt ist Teil des Aktionsprogrammes „Natürlicher Klimaschutz in kommunalen Gebieten im ländlichen Raum“ (ANK-LK). Es wird von der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (Zug) als Projektträgerin durchgeführt. In das Aktionsprogramm wurden bundesweit lediglich 122 kommunale Projekte, davon zehn aus Baden-Württemberg, durch den Haushaltsausschuss des Bundestages aufgenommen.

Mit der Planung und Durchführung ist eine Arbeitsgemeinschaft von Landschaftsarchitekten (AG Freiraum, Freiburg, sowie Burkhard-Sandler, Hohentengen) beauftragt. Die Koordination seitens der Gemeinde Lauchringen übernehmen Bürgermeister Thomas Schäuble und Silvia Rutschmann, Landschaftsarchitektin im Bauamt.

Derzeit nimmt das Projekt an Fahrt auf, heißt es in der Mitteilung weiter: Die Planung des Förderantrags wird mit den Genehmigungsbehörden abgestimmt und weiterentwickelt. Im Spätsommer soll in einer Bürgerinformationsveranstaltung der Masterplan vorgestellt und gemeinsam mit der Bürgerschaft erörtert werden, welche Möglichkeiten der Beteiligung bestehen und um das Mitwirken der Bevölkerung geworben werden. Förderstelle, Planer und Gemeinde wünschen sich gemeinsame Planungs-, Bau- und Pflegeaktionen und nach Fertigstellung des Landschaftsparks weiterführende Angebote wie Schnittkurse, Saftpressen oder Führungen, sodass sich Jung und Alt dauerhaft mit dem Riedwiesenpark verbunden fühlen und sich engagieren.

Die aufzuwertende Freifläche liegt südöstlich des ehemaligen „Lauffenmühleareal“ an der Wutach. Sie wird gegenwärtig überwiegend landwirtschaftlich und gärtnerisch genutzt und ist bereichsweise versiegelt. Das Projekt sieht klimawirksame Maßnahmen vor. Es werden Flächen entsiegelt, Verbauungen an Gewässern entfernt, Uferabschnitte der Wutach und vorhandene Bäche renaturiert, Auenbereiche wiedervernässt, Wiesen hinsichtlich ihres Artenreichtums entwickelt und zahlreiche Bäume und Sträucher gepflanzt.

Die Maßnahmen sollen die Artenvielfalt sowie die Lebensqualität für die Bevölkerung erhöhen. Die Fläche wird schon heute rege für die Naherholung genutzt. Durch die geplante Entwicklung des angrenzenden Lauffenmühleareals zu einem Wohnquartier gewinnen die Riedwiesen künftig an Bedeutung für das wohnortnahe Naturerleben. Um die Attraktivität der Fläche für die Lauchringer zu erhöhen, sind der Bau eines Landschaftsspielplatzes, eine Panoramaschaukel, Aufenthaltsbereiche in der Nähe zum Wasser und Bildungsangebote geplant. Störungen der Natur sollen durch Besucherlenkung vermieden werden.

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