Müllsammelaktionen
Wir organisieren zwei Müllsammelaktionen im Jahr: die Dorfputzete und der WorldCleanupDay.
Termine für 2026:
- 18. April – Dorfputzete (weitere Infos folgen)
- 19. September – WorldCleanupDay (weitere Infos folgen)
Nachschau:
- 2025: Urkunde WorldCleanupDay 2025
Neophyten
Neophyten – Der Feind für die heimische Natur vor unserer Haustür
Invasive Neophyten sind keine harmlosen Gäste!
Sie breiten sich rasant aus, verdrängen heimische Pflanzen- und Tierarten und gefährden das ökologische Gleichgewicht. Ihre Bekämpfung ist entscheidend, um die Vielfalt und Schönheit unserer Natur zu erhalten.
Lasst uns jetzt handeln bevor es zu spät ist! Hilf mit! Jede ausgerissene Pflanze zählt!
Wenn du noch mehr dazu erfahren möchtest oder bei unseren Aktionen zur Neophyten-Bekämpfung mitmachen möchtest, melde dich gerne bei uns.
Wir freuen uns über jede Unterstützung.
Einjähriges Berufkraut
Einjähriges Berufkraut
Beschreibung
- 30 – 100 cm hoch
- weiße kleine Blüten, ähnlich wie Gänseblümchen oder Kamille von Mai – November
- kleine flache Wurzeln, leicht ausreißbar
- wächst fast überall, Wiesen, Wegränder, Gärten
Bekämpfung
- ausreißen, möglichst wenn sich erst wenige Blüten zeigen und sich noch keine Samen bilden.
- Mähen vor der Samenbildung hilft gegen die weitere Ausbreitung, Pflanze wächst allerdings üppig nach
Entsorgung
Blütenstände / ganze Pflanze im Restmüll entsorgen oder in der Grünkompostierungsanlage Ettikon abgeben. Dort unbedingt beim Personal anmelden, damit es fachgerecht entsorgt wird (Verbrennung)!
Japanischer Staudenknöterich
Japanischer Staudenknöterich
Beschreibung
- 10 – 300 cm hoch
- schnell wachsende, hohle, bambusähnliche Stängel
- große herzförmige Blätter
- ab August/September grünlich-weiße Blütenrispen
- gedeiht fast überall, auch in Gärten
Bekämpfung
Häufiges bodennahes Abschneiden, noch besser aber ausreißen oder ausgraben
Entsorgung
Selbst kleinste Stängel und Wurzelteile können wieder anwurzeln!
Deshalb: Gesamtes Schnittgut im Restmüll entsorgen oder in der Grünkompostierungsanlage Ettikon abgeben. Dort unbedingt beim Personal anmelden, damit es fachgerecht entsorgt wird (Verbrennung)!
Indisches Springkraut
Indisches Springkraut
Beschreibung
- 50 – 200 cm hoch
- weiße, rosa, lila Blüten, kantiger hohler Stängel, flache Wurzeln
- lässt sich leicht ausreißen
- wächst vor allem in Waldlichtungen, an Gewässerrändern
Bekämpfung
- Bei beginnender Blüte Ende Juni/Anfang Juli (vor der Samenbildung) mit der Wurzel ausreißen
Entsorgung
- Ausgerissene Stängel oberhalb der Wurzel zertreten, dann können sie am Wegrand liegen bleiben.
- Größere Mengen übereinanderlegen (Haufen). Bitte darauf achten, dass sie nicht den (landwirtschaftlichen) Verkehr behindern.
Kanadische Goldrute
Kanadische Goldrute
Beschreibung
- 50 – 250 cm hoch
- zahlreiche pyramidenförmige, gelbe Blütenrispen von Juli bis Oktober
- wächst fast überall! Wiesen, Böschungen, Gewässer- und Waldränder, Gärten
Bekämpfung
- 2 – 5 mal (unbedingt aber im Mai und August vor der Blüte) bodennah mähen,
- junge Pflanzen können ausgerissen werden.
Entsorgung
Schnittgut (Wurzeln und Blütenstände) im Restmüll entsorgen oder in der Grünkompostierungsanlage Ettikon abgeben. Dort unbedingt beim Personal anmelden, damit es fachgerecht entsorgt wird (Verbrennung)!
Natur nah dran
Im Frühling 2019 ging erfreuliche Post auf dem Rathaus ein. Absender war Herr Minister Untersteller vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württembergs: „Ihre Bewerbung hat die Jury überzeugt und ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass die Gemeinde Lauchringen zum Kreis der Kommunen gehört, die im Jahr 2019 durch den NABU gefördert werden können.“
Innerhalb des Klimabeirats hatte sich 2018 ein Team aus Bärbel Satzer, Yvonne Becker und Oliver Roters gebildet mit dem Ziel, sich für ein Förderprogramm zu bewerben, das die naturnahe Gestaltung von Grünflächen zur Schaffung wertvoller Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten unterstützt. Es wurden neun Zierrasenflächen ausgewählt, die ökologisch aufgewertet werden sollten. Mit fünf dieser Grundstücken wurde diesen Herbst begonnen
– Verkehrsinsel in der Lauchringer Strasse
– Verkehrsinsel in der Grundstrasse
– Flächen beim Parkplatz zwischen Gemeindehalle und Grundschule Oberlauchringen
– ein Grünstreifen nördlich des Bahnübergangs Riedstrasse
– eine Grünfläche am Rathaus
In den letzten Wochen wurden nun die fünf Flächen vorbereitet, so wurde zum Beispiel Schotter aufgefüllt und die Erde umgegraben. Im Frühling 2020 werden dann die restlichen vier Flächen folgen.
Unser Besuch beim Recyclingunternehmen Vogt-Plastic
Wir Deutschen sind Recyclingweltmeister. Doch wo kommt mein Gelber Sack hin und was passiert mit ihm? Dieser Frage sind wir vom Klimabeirat Lauchringen auf dem Grund gegangen.
Bei schönstem Frühlingswetter machte sich eine 20-köpfige Gruppe aus Mitgliedern des Klimabeirates und interessierten Bürgerinnen und Bürger auf nach Rheinfelden. Dort wurden wir freundlich empfangen und wurden kompetent durch den Betrieb Vogt-Plastic geführt.
Die Anlieferung der Gelben Säcke und Hartkunststoffe und die Zerkleinerung verlangte den Leuten mit feinen Nasen sicher viel ab.
Hoch technolgisch und hochspannend waren die diversen Verfahren, wie das zerkleinerte Recyclingmaterial getrennt wurde. Und das nicht nur nach Material und die diversen Kunststoffe, sondern auch nach Farben. Das getrennte Material wird dann zu Granulat verarbeitet, was bis zu fünf Mal wiederverwendet werden kann.
Beindruckend waren auch die Fakten. In Rheinfelden werden rund 300 Tonnen Verpackungsmüll pro Tag verarbeitet. Und die Wiederverwerwertungsquote beträgt rund 60 %.
Und natürlich blieben auch zwei Erkenntnisse: Saubere Mülltrennung erleichtert das Recycling. Und Müllvermeidung ist natürlich die erste Option.
Wir danken Vogt-Plastic und Frau Werner für die erlebnisreiche Führung und die Beantwortung aller Fragen.
Artenvielfalt
Die Blumenwiese am Klingengraben neben der Umfahrungsstrasse in Oberlauchringen erfreut derzeit das Auge und die Insekten. Die artenreiche Wiese neben dem Rückhaltebecken sowie eine Hecke aus heimischen Gehölzen und eine Trockenmauer wurden dort vor einigen Jahren vom Klimabeirat Lauchringen angelegt. Um die biologisch wertvolle Artenvielfalt der Pflanzen als Lebensraum für Insekten, Schmetterlinge, Vögel und Eidechsen zu erhalten, haben Mitglieder des Klimabeirates Lauchringen dort kürzlich verschiedene invasive Neophyten wie Goldrute, Japanknöterich und Berufkraut entfernt.
Diese Pflanzen haben sich auch bei uns längst stark ausgebreitet, aber durch regelmäßige Pflegemaßnahmen wie Mähen und Jäten können wenigstens einige Gebiete als wertvolle, ökologische Nischen erhalten werden.
Aus diesem Grund fand am Samstag, den 13. Juni 2026, auch eine öffentliche Aktion zur Bekämpfung des indischen Springkrautes entlang der Wutach statt. Wir danken alle Helferinnen und Helfer.









