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Waldbrandgefahr
steigt durch sommerliche Temperaturen vom 30.07.2018

Das Kreisforstamt informiert: Hitzewelle lässt Waldbrandgefahr steigen

Waldbrände sind nicht nur ein Thema für mediterrane Länder wie Griechenland oder Spanien. Die anhaltende Trockenheit und Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke erhöhen die Wahrscheinlichkeit für Waldbrände im Landkreis Waldshut deutlich. Laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes steigt der Waldbrandgefahrenindex im Landkreis in den kommenden Tagen von derzeit Stufe 2 auf teilweise Stufe 4.

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Durch Blitzschlag, mutwillig oder aus Unachtsamkeit ausgelöst, bergen Waldbrände große Gefahr für den Menschen und den Wald. Auch der von eingerichteten Grillstellen ausgehende Funkenflug kann bereits ausreichen, um einen Waldbrand zu entfachen. Die Bevölkerung wird aus diesem Grund gebeten, Feuerverbote innerhalb des Waldes einzuhalten. Offene Lagerfeuer im und am Wald sind hochgefährlich, selbst eingerichtete Grillstellen bedürfen einer permanenten Aufsicht und müssen nach Beendigung des Grillens vollständig mit Wasser gelöscht werden. Waldbesitzer sollten zudem auf das Verbrennen von Astmaterial verzichten, solange die Waldbrandgefahr als hoch eingestuft wird. Oft unterschätzt wird auch die Gefahr sogenannter Schwelbrände. Wird Reisig in der Nähe von Stöcken verbrannt, fangen Wurzeln Feuer. Unbemerkt können sich diese Brandherde über mehrere Tage unterirdisch ausbreiten und einige Meter neben der längst erloschenen Feuerstelle zu einem Oberflächenbrand führen. Vermutlich war dies vor einigen Wochen auch die Ursache für einen Waldbrand in der Nähe von Görwihl.

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 Waldbrand bei Görwil                                                                                           Bild: Kreisforstamt Waldshut

Für die Feuerwehren ist die Bekämpfung von Waldbränden eine große Herausforderung und sehr gefährlich. Mit der Hitze und Trockenheit nehmen die Flüsse und Bäche in Waldnähe drastisch an Wassermenge ab. Die Feuerwehr hat somit keine Möglichkeit Wasserentnahmestellen in der Umgebung zu nutzen. Mit Tanklöschfahrzeugen aus mehreren Feuerwehren muss Wasser vom teilweise sehr weit entfernten Ortsnetz in den Wald transportiert werden. Dies kostet wertvolle Zeit, in der das Feuer eventuell unbeherrschbar wird. Zudem steigt mit der Hitze die Belastung der Einsatzkräfte enorm. Es kommt zu Kreislaufproblemen. Wer ungeachtet dessen ein Feuer im Wald verursacht, nimmt eine Verletzung von Feuerwehrangehörigen billigend in Kauf.

In den vier Forstbezirken (FBZ) des Landkreis Waldshut stellt sich die Gefahrenlage etwas unterschiedlich dar. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Revierleiter vor Ort http://www.landkreis-waldshut.de/organisation/ aemtereigenbetriebe-von-a-z/kreisforstamt


Helfen Sie mit, das Entstehen von Waldbränden zu verhindern. Wenige Augenblicke, in denen ein Feuer unbeobachtet bleibt, können schon zu einem Brand führen. Melden Sie jeden Brand unverzüglich der Feuerwehr über die Notrufnummer 112.

Nach ObenGemeindeverwaltung Lauchringen - Hohrainstr. 59, 79787 Lauchringen, Tel: +49-7741-60950, Fax: +49-7741-609543 - Mo, Di, Do 8:00-12:00 + 14:00-16:00, Mi 8:00-12:00 + 14:00 - 18:00, Fr 8:00-13:00
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