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Ein großen Dank
an die Einsatzkräfte des Winterdienstes vom 19.01.2021

Glätte, Schneefall und Verkehrschaos - die Gemeinde lauchringen, wie im Übrigen der gesamte Kreis Waldshut, hatte in den vergangenen Tagen schwer unter dem Winterwetter zu leiden. Wer konnte, verließ sein Haus oder die Wohnung erst gar nicht. Doch viele konnten eben nicht in den warmen Stuben bleiben: Feuerwehr, Rettungskräfte und die Mitarbeiter des Winterdienstes waren stundenlanf und das über Tage, im Einsatz.

Wenn Eis und Schnee die Straßen und Gehwege zur Rutschbahn machen, dann hagelt es, vor allem in den sozialen Medien, aber auch in Form von unzähligen telefonischen Beschwerden, immer wieder Kritik.

  • Autofahrer wollen freie Bahn und zwar sofort in jeder, auch noch so kleinen Straße
  • Anwohner wollen die Schneewurst des Räumdienstes lieber auf der Straßenseite des Nachbarn als auf der eigenen
  • der Räumdienst solle doch bitte gleich auch noch die private Hoffläche räumen, wenn man ohnehin schon da ist
  • die Rathausmitarbeiter sollen gefälligst den vom Räumfahrzeug wieder zugeschütteten Gehweg sofort freiräumen
  • und und und

Der Winterdienst muss für Viele, am besten sofort, auf allen Straßen der Gemeinde, tags wie nachts, und werktags wie sonn-und feiertags gleichzeitig vor Ort sein. Doch das ist reines Wunschdenken. Viele Kilometer müssen die Räumdienste und Streufahrzeuge auf ihren Touren abfahren; die Strecken unterteilt nach Prioritäten. Und oft sorgen Hindernisse für Probleme: unglücklich aufgestellte Mülltonnen, am Straßenrand parkende Fahrzeuge - alles Barrieren, um welche die Großfahrzeuge herum manövrieren müssen. Hindernisse, die breite Räumfahrzeuge nicht selten vor großen Probleme stellen, denn mit den oftmals mehr als zweieinhalb Meter breiten Schneepflügen wird es in kleineren Straßej schnell eng, eine Weiterfahrt ist dann oft nicht mehr möglich. Und leider löst sich der Schnee auch durch Erscheinen des Winterdienstes nicht einfach in Luft auf; der Schnee muss irgendwo hin ...

Am vergangenen Freitag waren alle Mitarbeiter des bauhofes bereits ab 04:00 Uhr morgens im Einsatz. Zusammen mit der Feuerwehr, musste man bereits am Tag davor, neben dem regülären Winterdienst, auch einen massiven Wasserschaden an der Schule am Hochrhein bekämpfen. Weiter mussten am Freitag zahlreiche Straßen von durch Schneebruch umgestürzten Bäumen geräumt und zwölf über 23 Stunden hinweg eingeschlossene Beschäftigte der Fa. Hago im Hochregallager im Reiherwald zusammen mit der Bergwacht aus ihrer misslichen Lage befreit werden. 

Das komplette Gebiet "Ibrunnen" in Unterlauchringen konnte zudem, aufgrund der engen Straßen nur duch das Abfahren der Schneemassen geräumt werden, da für den Schnee schlicht kein Lagerplatz vorhanden war. Dass dann auch noch ein vertraglich verpflichteter, externer Dienstleister erst Stunden später zum vorgeschriebeenen Dienst erschien und somit weite Teile in Unterlauchringen nicht so geräumt wurden, wie wir dies erwarten, sei nur als Randbemerkung erwähnt. Neben den straßen müssen auch noch unzählige Rad- und Gehwege, Unterführungen Treppen, Parkplätze usw. geräumt und gestreut werden. Und ja, auch im Winter finden Beerdigungen statt, so dass auch Bereiche der Friedhöfe geschippt werden müssen. Nach 17 Stunden Dauereinsatz wurden die Mitarbeiter dann am späten Freitagabend, in den Feierabend entlassen, bis die Ersten dann am frühen Samstagmorgen gleich wieder in den Einsatz ausrückten. Auch am vergangenen Sonntag waren noch einige Mitarbeiter mit dem Winterdienst beschäftigt.

An dieser Stelle möchte ich deshalb den im Winterdienst Tätigen unter der Regie unsereres Bauhofsleiters Mike König, ein großes Dankeschön aussprechen. Sie alle haben meine größte Hochachtung für diese beschwerliche und noch mehr als undankbare Arbeit. Die Mitarbeiter waren zu jederzeit engagiert und hoch motiviert im Einsatz, trotz der äußerst widrigen  Bedingungen.

Ein weiterer großer Dank möchte ich allen Bürgerinnen und Bürgern aussprechen, die mit großem Eifer und körperlicher Anstrengung Gehwege und Einfahrten pflichtgemäß freigeschippt haben. Ohne diesen persönlichen Einsatz ist es für uns bei dieser besonderen Witterungssituation nicht möglich, für einen einigermaßen guten Wintersienst zu sorgen.

Es ist schön, dass es neben einigen unverständlichen Beschwerden, die von uns selbstverständlich trotzdem an die Fahrer der Räumfährzeuge weitergegeben wurden, auch zahlreiche Rückmeldungen aus der Bevölkerung gab, die sich für den unermüdlichen Einsatz bedankt haben und so ihren Respekt und ihre Wertschätzung für diese mühevolle und anstrengende Arbeit zum Ausdruck gebracht haben. Auch hierfür, an alle ein herzliches "DANKESCHÖN!!!"

Ihr Bürgermeister Thomas Schäuble

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