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Bürger - Aktuelles

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Hinweis zur Corona-Strategie des Landes
Vor zwei Wochen war Baden-Württemberg, wie des Rest des Bundesrepublick, mit einer dramatisch zugespitzten Lage konforntiert. vom 20.11.2020

Die Infektionszahlen sind exponentiell gestiegen, unsere Gesundheitsämter waren überlastet, und die Zahl der Intensiv-Patienten hat sich im Wochentakt verdoppelt. Es war das Gebot der Stunde zu handeln, um eine weitere exponentielle Verbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 und damit eine drohende Überlastung der Krankenhäuser zu verhindern. In dieser Situation hat man sich auf weitreichende Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens verständigt. Die überwältigende Mehrheit Bürgerinnen und Bürger hat darauf mit Verständnis und großer Disziplin reagiert. Dadurch konnte das sprunghafte Wachstum der Infektionszahlen in Baden-Württemberg abgebremst werden. Das ist ein wichtiger Zwischenerfolg, und dafür sei allen von Herzen gedankt. Gleichzeitig müssen wir zur Kenntnis nehmen: Die notwendige Trendwende haben wir noch nicht erreicht.

Die Fallzahlen sind weiter zu hoch. Ziel ist eine 7-Tage-Inzidenz von weniger als 50
Zwar ist das exponentielle Wachstum im Land gestoppt, aber die Fallzahlen sind weiter sehr hoch. ?Die Lage bleibt sehr ernst. Wir haben die Kontrolle über die Pandemie noch nicht wieder zurück. Die Kraft der zweiten Welle ist noch nicht gebrochen?, warnte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. ?Wir werden die Pandemie erst dann wieder im Griff haben, wenn wir das Infektionsgeschehen mindestens unter die Schwelle unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gedrückt haben. Nur dann schaffen wir die Kontaktnachverfolgung und vermeiden Engpässe bei Ärzten und Pflegepersonal, bei den Testkapazitäten, der Medikamentenversorgung und der Verfügbarkeit von Intensivkapazitäten?, beschrieb Ministerpräsident Kretschmann die Ziele der weiteren Maßnahmen.

Eindringlicher Appell an die Bevölkerung
Über die beschlossenen Maßnahmen hinaus geht es auch weiter um Eigenverantwortung. Jede und jeder muss jetzt mithelfen und seine privaten Kontakte in den kommenden Wochen ? wenn nicht schon geschehen ? noch mal deutlich reduzieren. Auf private Feiern sollte man gänzlich verzichten. Private Zusammenkünfte mit Freunden und Bekannten auf einen weiteren festen Hausstand beschränken. Ab sofort sollte man sich nur mit den Angehörigen des eigenen und maximal zwei Personen eines weiteren Hausstandes treffen. ?Treffen Sie sich nicht heute mit den einen und morgen mit den anderen, sondern beschränken Sie sich dabei immer auf die gleichen Personen?, konkretisierte Kretschmann die Aufforderung. Dazu zählt auch, Besuche in Bereichen mit Publikumsverkehr und auf nicht notwendige private Reisen und touristische Tagestouren gänzlich zu verzichten. Bei Besuchen bei Älteren und anderen Risikogruppen, sollten Sie auf jeden Fall symptomfrei sein. Achten Sie unbedingt auf einen angemessenen Infektionsschutz. Im Verdachtsfall lieber auf Nummer Sicher gehen.

Darüber hinaus gilt weiter die Empfehlung, sich bei Verdachtsfällen, etwa bei Auftreten von typischen Symptomen in häusliche Isolation zu begeben. Halten Sie telefonisch Rücksprache mit Ihrem Hausarzt und meiden Sie Kontakte zu anderen  Personen. Angehörige Ihres Haushalts sollten Kontakte zu anderen Personen außerhalb des Haushalts ebenfalls möglichst meiden, bis die Infektionslage geklärt ist (Testergebnis). Auch wenn Sie keine konkrete Aufforderung durch das Gesundheitsamt oder die Teststelle bekommen haben. Informieren Sie bei einem positiven Testergebnis, soweit möglich, unbedingt selbst Personen, mit denen Sie in den vergangenen zwei Wochen engen persönlichen Kontakt hatten. Also Arbeitskolleginnen und -kollegen ? direkt oder über den Arbeitgeber, Familienangehörige, Freunde und Bekannte, Vereinskameradinnen und -kameraden, Nachbarn, Schule oder Kita, usw., damit diese Personen selbst entsprechende Maßnahmen ergreifen und die  Infektionskette durchbrechen können.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in unserer Gemeinde sind die Zahlen der Infizierten in den vergangenen Tagen rapide gestiegen. Die Lage ist weiter sehr ernst. Unsere 7-Tage-Inzidenz für Lauchringen liegt weit über dem Landesdurchschnitt und beträgt aktuell rund 270 (Stand 17.11.2020). Es kommt jetzt maßgeblich auf das Verhalten eines jeden Einzelnen an. Bitte reduzieren Sie Ihre Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein absolut nötiges Minimum. Wir  appellieren eindringlich an das Verständnis und das Verantwortungsbewusstsein der Einwohner. Wir wissen, wie schwer dies ist und was jedem Einzelnen dadurch zugemutet und abverlangt wird. Machen Sie sich jedoch bewusst, dass Sie dies nicht nur für sich selbst tun sondern auch für alle Älteren und Vorbelasteten, bei denen das Virus möglicherweise einen ungleich schwereren Verlauf zeigen kann.
Bleiben Sie gesund!


Ihr
Thomas Schäuble
Bürgermeister

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